Pasta, Meer und neue Freunde – unser Erasmus-Projekt mit Pomezia war mehr als nur eine Reise.
Wir haben eine neue Kultur und Geschichte kennengelernt, gemeinsam gelacht, italienisch gegessen, Neues gelernt und unvergessliche Erinnerungen gesammelt.
Zwischen Rom, Strand und kaputten Duschen entstand echte Freundschaft über Ländergrenzen hinweg.
Dieser Austausch hat uns gezeigt: Europa verbindet!
Bereits am Anfang wurden wir herzlich von den Italienern des Pablo Picasso Gymnasiums empfangen.
Direkt am ersten Abend, bereiteten die Italiener eine Willkommensfeier für uns vor, bei der wir uns alle besser kennenlernen konnten.
Am Montag begann unser Tag damit, dass wir unsere Besichtigung des Piazza Indipendenza und des Stadtparks fotografisch dokumentierten. Diese Fotos bearbeiteten wir in Laufe der Woche in dem Schülerlabor der Schule Pablo Picasso. Im Anschluss wurden wir von der Bürgermeisterin begrüßt. Nach einer kurzen Stadttour und einem gemeinsamen Mittagessen, bereiteten wir uns auf die Interviews der kommenden Tage vor. Außerdem erhielten wir eine Schulführung.

Am Dienstag besuchten wir den deutsch-italienischen Soldatenfriedhof, in dem Katharina Lienhard und Attilio Bello, zwei Zeitzeugen der Vergangenheit, sehr interessante Vorträge hielten bei denen wir auch Fragen stellen durften.
Am Nachmittag hörten wir einen Vortrag des Autoren Antonio Sessa an, der ebenfalls ein Zeitzeuge ist. Abends gingen wir dann alle gemeinschaftlich Billard spielen.
Am Mittwoch besichtigten wir das Stadtmuseum von Pomezia, indem wir über die faschistische Entstehung der Stadt aufgeklärt wurden. Lorenza De Giorgio, die erste Studentin der Stadt, berichtete uns von ihrer inspirierenden Geschichte als Lehrerin. Den Abend ließen wir am Meer ausklingen.
Am nächsten Tag hatten wir Unterricht in der Schule und besuchten das archäologische Museum Lavinium. Wir erfuhren dabei viel über die antike Geschichte der Region.
Man weiß alle Straßen führen nach Rom. Diesem Sprichwort folgten auch wir.
Am letzten Tag besuchten wir die Hauptstadt Italiens. Gemeinsam sahen wir unzählige Sehenswürdigkeiten, wie den Trevibrunnen, das Pantheon oder das Colosseum an. Mittags probierten wir echte römische Carbonara. Ein schöner Abschluss war ein gemeinsamer Abend in einer Bar.
Am Samstag wurde es dann Zeit für den Abschied. Mit ein paar Umarmungen trennten sich dann tränenreich unsere Wege. Doch schon im September werden wir die Italiener:innen aus Pomezia vom 17. bis zum 20. September bei uns begrüßen können.
Ein Bericht von Julia Tussinger und Mathilda Elmanowski





